Im Buch wird eine Parallele zwischen dem Wirtschaftssystem in der BRD, der sozialen Marktwirtschaft, und diesem in der DDR, der sozialistischen Planwirtschaft, gemacht. Es wird auf die Regeln akzentiert, die für das menschliche Zusammneleben nötig sind.
Menschlische Zusammenleben ist ordnungsbedürftig und ordnungsabhängig. Dieser Zusammenhang gilt sowohl für primitive als auch industriell hochentwickelte Gesellschaften. Ordnung wird hier verstanden als Gesamtheit aller Regeln, welche bewstimmte Verhaltensweisen ge- oder verbieten. Indem Menschen ihre Handlungen freiwillig oder unfreiwillig an Regeln orientieren, wird der potentielle Verhaltensraum eingeengt, das Verhalten wird also ``regelmässig``, d.h. geordnet. Regeln selektieren Handlungen und ermögliche so eine Handlungsordnung mit relativ stabilen Verlaufmustern.